Ortsinformation















Niederschmiedeberg
Niederschmiedeberg Ende des 19. Jahrhunderts
Eine Dorfansicht Ende des 19. Jahrhunderts, im Vordergrund der Fluß Preßnitz und die 1892 in Betrieb genommene Schmalspurbahn

Der Ort wurde 1545 erstmalig in der jetzigen Schreibweise genannt. Jedoch schon um 1400 sind in alten Aufzeich- nungen Namen wie "Niederes Schmiedewerk", "Niederhammer" zu entdecken, woraus wohl Niederschmiedeberg entstanden sein mag. Die Ansiedlung gehörte verwaltungsmäßig zum Amt Wolkenstein. Zu dieser Zeit stand ein, später standen zwei Hammerwerke auf der Flur des Ortes. Als Antrieb diente Wasserkraft. Das Eisenerz wurde in der Nähe des Ortes abgebaut. Um 1820 erlagen die Hammerwerke den rentabler arbeitenden Hüttenwerken. Die Einwohner des Ortes verarmten. Erwerbsquelle blieben nur eine Mahl-, eine Schneide- und eine Ölmühle. Um das Jahr 1885 begann die Industrialisierung des Ortes. Mahl- und Schneidemühle wurden zu einer Papierfabrik umgebaut und es entstanden zwei weitere Papierfabriken. Die sich im Preßnitztal ausbreitende Industrie dürfte wesentlich Anteil daran gehabt haben, daß 1892 die Kleinbahn Wolkenstein - Jöhstadt ihren Betrieb aufnahm. Leider wurde sie 1989 eingestellt.

Papierfabrik Siebmann, Lange & Co.
Papierfabrik Siebmann, Lange & Co., um 1895

  

Pappenfabrik Karl Besser
Pappenfabrik Karl Besser, nach 1902  

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