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Mauersberg

Mauersberg

Mauersberg wurde erstmals 1291 als Ursberg urkundlich erwähnt. Der Ort befand sich zunächst im Besitz des Zisterzienserklosters Buch bei Leisnig, bevor es um 1300 an die Herren von Waldenburg auf Wolkenstein verkauft wurde. Ab 1544 war Mauersberg im Besitz der Bergstadt Marienberg.

 

In Mauersberg wurde vorrangig Landwirtschaft betrieben. Die in der Gegend scherzhaft gebrauchte Bezeichnung des Ortes als „Quarkstadt“ steht damit in Zusammenhang. Sie geht auf die Produktion von Quark zurück, der noch bis weit in die Neuzeit hinein nicht nur als Nahrungsmittel, sondern auch als Beimengung zu Baumörtel und Putz verwendet wurde und von den Mauersberger Bauern auch für verschiedene Bauprojekte in der Umgebung bereitgestellt wurde. Unter anderem soll Quark aus Mauersberg auch beim Bau der Sankt-Annen-Kirche in Annaberg-Buchholz zum Einsatz gekommen sein.

 

Mauersberg ist heute ein lebendiger Ort mit aktiven Vereinen. Sportlich rangieren die Mauersberger immer weit oben. Und bis heute wird hier besonderer Wert auf Traditionspflege gelegt. Schnitzkunst und Handarbeit werden hier auf einem hohen Niveau betrieben. Mauersberg ist bekannt für seine regelmäßig stattfindenden Schnitz- und Klöppelausstellungen.

 

Auch das für das Erzgebirge so typische volkstümliche Beisammensein bei Theater- oder Hutzenabenden spielt in Mauersberg eine wichtige Rolle. Im Ort finden regelmäßig Konzerte und Ausstellungen statt.

Der besondere Stellenwert, den Musik und Kunst hier genießen, hat eine lange Tradition. Mauersberg ist der Geburtsort der Brüder Rudolf und Erhard Mauersberger, die zu den bedeutendsten Kirchenmusikern des 20. Jahrhunderts zählen. Insbesondere Rudolf Mauersberger hat durch die enge Verbindung zu seinem Heimatort auch die hiesige Musikkultur nachhaltig geprägt und mit der von ihm gestifteten Kreuzkapelle ein bedeutendes sakrales Denkmal geschaffen.

Das Mauersberger-Museum zeigt im Rahmen einer Ausstellung über Rudolf und Erhard Mauersberger einen Teil des Nachlasses des Kreuzkantors – unter anderem Ausschnitte aus der privaten Erzgebirgssammlung des Kreuzkantors – und betreibt darüber hinaus mit künstlerisch-musikalischen Workshops und Sonderveranstaltungen eine aktive Kulturarbeit. Mauersberg ist bis heute eine Pilgerstätte für Musikinteressierte, und mindestens einmal im Laufe ihrer Mitgliedschaft im Kreuzchor kommen alle Kruzianer hierher. Die musikalischen Werke, die Rudolf Mauersberger speziell für die religiösen Feiern in seinem Heimatort angefertigt hat, haben in dem Ort Traditionen begründet, die bis heute fortleben. Seine Christmette und Ostermette werden hier regelmäßig zu den entsprechenden Festen aufgeführt.

Mauersberg – das Lichterdorf

In der Weihnachtszeit wird der Ort zum Ausflugsziel für Besucher aus ganz Deutschland, welche sich an der Lichterpracht des Ortes erfreuen wollen. In kaum einem anderen Ort im Weihnachtsland Erzgebirge findet man das gleiche Ausmaß an weihnachtlicher Beleuchtung. Besucher des Ortes können jedes Haus bis ins kleinste Fenster erleuchtet sehen – ein Anblick, der das Dorf nicht zuletzt dank seiner Lage in dem verhältnismäßig kurzen Seitental der Preßnitz wie einen riesigen Weihnachtsberg erscheinen lässt.

 

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