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Alte Preßnitztalbahn

Alte Preßnitztalbahn

Im romantischen Preßnitztal findet man noch viele Zeitzeugen der Schmalspurbahn,

die hier bis Mitte der 1980er Jahre Passagiere und Güter zwischen Wolkenstein und Jöhstadt transportierte. Die erste Bahnfahrt fand am 31. Mai 1892 statt. Die Bahnstrecke war durch die Industrialisierung des Tals notwendig geworden und stellte eine bedeutende Erleichterung für Fabriken im ganzen Tal dar. Ein großer Kunde der Bahn war das DKK-WERK in Niederschmiedeberg, einer der wichtigsten Arbeitgeber der Region.

Über 90 Jahre hinweg konnte das Preßnitztal von Wolkenstein bis Jöhstadt mit dem Zug befahren werden, doch auf Grund mangelnder Instandhaltung wurde der Bahnbetrieb trotz großer Proteste der Bevölkerung von 1984 bis 1986 schrittweise eingestellt, bis schließlich 1986 der letzte Güterzug fuhr. Zwischen 1987 und 1988 wurde die Strecke so zurückgebaut, als hätte sie nie existiert. Dank der Bemühungen einer eigens gegründeten Bürgerinitiative um die Wendezeit fährt die Preßnitztalbahn heute wieder als Museumsbahn auf einem Teilstück der alten Strecke zwischen Steinbach und Jöhstadt. Als lebendiges technisches Denkmal überwindet sie auf der 8 Kilometer langen Strecke 141 Höhenmeter und durchquert eine wildromantische Landschaft, die zu jeder Jahreszeit sehenswert ist.

Tiefer im Tal kann man die alte Bahnstrecke auf dem Fahrrad erkunden. Der Preßnitztal-Radweg führt zwischen Streckewalde und Steinbach direkt auf dem alten Bahndamm entlang und ist dank seiner geringen Steigung auch besonders für Familien mit kleinen Kindern geeignet. In Boden, direkt am Radweg gelegen, lädt das zu einer Gaststätte umgebaute ehemalige Bahnhäuschen zur Rast ein. Sichtbare Relikte aus der Zeit des Bahnbetriebs, die man auf Spaziergängen und Radtouren durch das Preßnitztal entdecken kann, sind auch einige original erhaltenen Brückenkonstruktionen, die ehemaligen Eisenbahnerhäuser in Streckewalde und Niederschmiedeberg und der Verladeschuppen eines Pappenwerkes in Streckewalde.

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