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Höllenmühle

Höllenmühle

Im romantischen Sandbachtal – einem Seitental der Preßnitz bei Streckewalde – liegt die Höllenmühle.

Die ehemalige Getreidemühle ist eine von ursprünglich drei im unteren Sandbachtal gelegenen Mühlen – außer der Höllenmühle befanden sich etwas weiter oberhalb noch zwei weitere Mühlen, von denen nur noch ein Gebäude existiert. Die Höllenmühle ist die letzte erhaltene Mahlmühle dieser Region. Sie ist heute noch funktionstüchtig und nahezu original erhalten.

Die Mühle wird vom Wasser des Sandbaches angetrieben. Viele alte Technik ist im Original erhalten geblieben: riesige Mühlsteine, Walzenstühle aus verschiedenen Baujahren, ein Plansichter, ein hölzerner Lastenaufzug und etliche Kleinmaschinen. Das ursprünglich hölzerne Wasserrad wurde 1911 durch eine Francis-Turbine ersetzt, durch die der Ort Streckewalde zum ersten Mal mit Strom versorgt wurde. Gemahlen wurde in der Höllenmühle noch bis 1972.

Im 15. Jahrhundert wurde die Mühle als „Höhlenmühle“ erwähnt. Möglicherweise geht ihr Name auf einen höhlenartigen Felsen zurück, der sich hier befand. Einem anderen Erklärungsansatz zufolge spielt der Name auf die sonnenlichtarme Tallage der Mühle an – der Begriff „Hölle“ steht im Erzgebirgischen, wie bei der „Hölle“ hinter dem Bauernofen, für einen finsteren Ort ohne Sonnenlicht.

Die Höllenmühle ist eine der Stationen der Mühlentour an der Silberstraße im Mittleren Erzgebirge. Sie kann jährlich zum Mühlentag am Pfingstmontag besichtigt werden, und man kann hier auch eine sehr idyllische Ferienwohnung mieten.

Kontakt

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